BEN HUR LIVE© - Ein monumentales Live-Erlebnis

bDer gleichnamige Film mit Charlton Heston in der Hauptrolle - ausgezeichnet mit 11 Oscars und damit noch immer die höchst dekorierte Hollywood-Produktion aller Zeiten - ist längst zur Legende geworden. Schon die literarische Vorlage, der Roman von Lewis Wallace, war um 1900 ein Weltbestseller gewesen. Doch erst mit der Verfilmung von 1959 sollten die unvergleichlichen Bilder entstehen: der Mythos des jüdischen Prinzen Judah Ben Hur, der, zu Unrecht auf die Galeere verdammt, nur mit dem Gedanken an die Rache überlebt, bis er sich nach der Begegnung mit Jesus für das Verzeihen entscheidet. Kraft schöpft er aus seiner Liebe zur schönen Sklavin Esther und aus den engen Familienbanden, die das wohltätige jüdische Haus Hur auszeichnen. Die einfachen und die ewigen Werte in Szenen, die nicht nur als Kino bewegten.

Jetzt wird diese spannungsgeladene und temporeiche Geschichte einer fortdauernden Friedensbotschaft, die Parabel vom Sieg der Liebe über die politische Gewalt, erstmals auch live und als einzigartiges MONUTAINMENT Erlebnis auf die Bühne gebracht. Modernste Technik macht das Unmögliche möglich. Für zwei Stunden scheint der alte Menschheitstraum von der Zeitreise zurück in die Vergangenheit in Erfüllung zu gehen, nicht bloß mit filmischer Inszenierung oder virtueller Animation, sondern greifbar nah und sinnlich spürbar.

Für die Umsetzung dieses Anspruchs konnte er ein Creative Team von Weltrang gewinnen. Den symphonischen, orientalisch anmutenden Soundtrack komponiert der Hollywood-erfahrene Stewart Copeland, der nicht nur als Gründer der Rockband „The Police", sondern auch als Schöpfer von Opern und 60 Filmmusiken bekannt wurde. Shaun McKenna, zuletzt hervorgetreten mit der Musical-Version von Tolkiens „Der Herr der Ringe", schreibt das Drehbuch. Die Inszenierung hat der international renommierte Regisseur Philip W. McKinley aus New York übernommen. Das Gesamtdesign für Bühne, Kulissen und Requisiten liegt in den Händen von Mark Fisher aus London, zu dessen letzten Projekten die Eröffnungs- und Schlussfeierlichkeiten der Olympischen Spiele in Peking gehörten. Ebenfalls aus London kommt der Lichtdesigner Patrick Woodroffe, der u. a. für die Rolling Stones und die Wiener Staatsoper arbeitet. Ann Hould-Ward, Tony-Award-Gewinnerin für Disney's „The Beauty and the Beast", hat die 1.200 fantastischen, Skulpturen gleichenden Kostümdesigns geschaffen.

Aufgeführt wird BEN HUR LIVE® in einem 360°-Rund, so dass sich bei den Zuschauern - wie in einer antiken Arena - das Erlebnis ungewöhnlicher Nähe zum Geschehen einstellt. Was auf der 2500 qm großen Spielfläche in überwiegend geschlossenen Hallen wie der Londoner O2-Arena oder der Münchner Olympiahalle geschieht, ist mit allen Sinnen zu erfassen. Dafür sorgen atemberaubende Spezialeffekte, Feuer, Wasser, Wind und der aufgewirbelte Staub der Wagenrennen. Sie sind der Höhepunkt des antiken Spektakels. Fünf Quadriga-Gespanne auf einem Kurs von 40 x 70 Metern in ungebremster Fahrt.

Das hat es seit 2000 Jahren so nicht mehr gegeben. Insgesamt 40 Pferde werden dafür von dem Trainer Nicki Pfeifer seit 2008 extra ausgebildet. Eine spezielle Sandmischung schafft die nötige Bodenhaftung. Allein für deren Transport von einer Tournee-Station zur nächsten sind mehrere Sattelzüge im Einsatz. 50 Trucks werden benötigt, um die ganze Show, 800 Tonnen Material, zu transportieren: Kulissen, Ausstattung, Sand, Wagen, Tiere und Technik vor allem.



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