Begriffe aus der Welt der Musicals & Shows

Dieses Musical & Show Lexikon dient als Informationsquelle bzw. Nachschlagewerk. Wir sind ständig bemüht die Liste zu erweitern um Ihnen einen größtmöglichen Mehrwert mit dem Lexikon zu bieten.
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  1. Abkürzung: BMG

    Abkürzung für die Show BLUE MAN GROUP
    Informationen zur Show BLUE MAN GROUP

  2. Abkürzung: DD

    Abkürzung für die Show DIRTY DANCING
    Informationen zur Show DIRTY DANCING
     

  3. Abkürzung: Eli

    Abkürzung für das Musical ELISABETH
    Informationen zum Musical ELISABETH 

  4. Abkürzung: HOI

    Abkürzung für die Show HOLIDAY ON ICE
    Informationen zur Show HOLIDAY ON ICE
     

  5. Abkürzung: KdL

    Abkürzung für das Musical
    Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN
    Informationen zum Musical Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN
     

  6. Abkürzung: MN

    Abkürzung für das Musical MIAMI NIGHTS
    Informationen zum Musical MIAMI NIGHTS
     

  7. Abkürzung: PDO

    Abkürzung für das Musical PHANTOM DER OPER
    Informationen zum Musical PHANTOM DER OPER

  8. Abkürzung: Stex

    Abkürzung für das Musical STARLIGHT EXPRESS
    Informationen zum Musical STARLIGHT EXPRESS

  9. Abkürzung: TdV

    Abkürzung für das Musical TANZ DER VAMPIRE
    Informationen zum Musical TANZ DER VAMPIRE

  10. Abkürzung: WWRY

    Abkürzung für das Musical WE WILL ROCK YOU
    Informationen zum Musical WE WILL ROCK YOU

  11. Akt

    Mit Akt wird ein Abschnitt eines Musicals bezeichnet. Die meisten Musicals sind in 2 Akte geteilt. Normalerweise wird der Akt-Wechsel als Pause genutzt.

  12. Alternierend

    Alternierend kommt aus dem Lateinischen und bedeutet abwechselnd. In der Praxis wird die alternierende Besetzung auch als "zweite Erstbesetzung" bezeichnet. Sie steht in der Hierarchie nach der Erstbesetzung und vor der Zweitbesetzung. Sie verfügt meist über eine feste Anzahl zugesagter Aufführungen und vertritt dabei die Erstbesetzung.

  13. Audition

    (auch Casting genannt)

    Die Audition ist eine Art Vorsingen/Vorsprechen bei der eine neue oder auch zukünftige Besetzung (Cast) für einen Musicalproduktion ausgewählt wird. Bei der Audition werden interessierte Bewerber/Darsteller auf ihre Fähigkeiten und Tauglichkeit für ein Musical geprüft. Dies beinhaltet meist das Vorsingen, Vortanzen und/oder Vorspielen. Über die Leistungen der Bewerber entscheidet das Creativteam welches aus Produzent, Buchautor, Regisseur, Choreograph und/oder Komponist bestehen kann.

  14. Auditorium

    Auditorum ist die Bezeichnung für den Zuschauerraum in einem Theater. Die Zuschauerräume sind normalerweise mit nach hinten ansteigenden Sitzreihen ausgestattet, um von allen Plätzen gute Sicht auf die Bühne zu gewährleisten.

  15. Backstage

    Backstage ist ein, für den normalen Zuschauer, nicht einsehbarer und nicht zugänglicher Bereich hinter der Bühne.

  16. Broadway

    Der Broadway bezeichnet das Theaterviertel am Times Square in New York. Dort gibt es ca. 40 größere Theaterhäuser und weit über 1000 off-Broadway Aufführungen in kleineren Theaterhäusern pro Jahr. Broadway gilt als Inbegriff für die Theater- und Musicalkultur in Amerika und ist das größte Musicalzentrum weltweit - vor dem West End in London.

  17. Cast

    (auch Ensemble genannt)

    Als Cast wird die Besetzung einer Musicalproduktion bezeichnet, die bei der Audition bzw. dem Casting ausgewählt wurde. Techniker, Orchestermitglieder und weiteres Theaterpersonal werden nicht dazu gezählt.

  18. Casting

    (auch Audition genannt)

    Das Casting ist eine Art Vorsingen/Vorsprechen bei der eine neue oder auch zukünftige Besetzung (Cast) für einen Musicalproduktion ausgewählt wird. Beim Casting werden interessierte Bewerber/Darsteller auf ihre Fähigkeiten und Tauglichkeit für ein Musical geprüft. Dies beinhaltet meist das Vorsingen, Vortanzen und/oder Vorspielen. Über die Leistungen der Bewerber entscheidet das Creativteam welches aus Produzent, Buchautor, Regisseur, Choreograph und/oder Komponist bestehen kann.

  19. Choreograph

    Der Choreograph ist für die gesamten Tanzschritte eines Musicals verantwortlich. Er erfindet und studiert mit den Darstellern die einzelnen Schritte der jeweiligen Szenen ein. Der Choreograph arbeitet in der Regel mit dem/den Regisseur/en zusammen.

  20. Choreographie

    Choreographie wird als das Erfinden und Einstudieren von Bewegung, meist im Zusammenhang mit Tanz bezeichnet. In einem Musical nennt man so zusammengefasst die einzelnen Schritte und Tanznummern. Die Choreographie wird normalerweise mit einem Choreographen einstudiert.

  21. Dernière

    Dernière kommt aus dem französischen und bedeutet "letzte". Somit wird die vorerst letzte Vorstellung eines Musicals Dernière genannt. Es kann vorkommen, dass bei der letzten Vorstellung absichtlich Änderungen an dem Ablauf oder kleine Pannen von den Darstellern eingebaut werden.

  22. Dialog

    Ein Dialog ist eine Sprechszene zwischen zwei Darstellern.

  23. Dirigent

    Der Dirigent ist so zu sagen der künstlerisch-musikalische Leiter eines Orchesters. Er sorgt dafür dass alle mitwirkenden Musiker zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Tempo spielen.

  24. Dresser

    Der Dresser hilft den Darstellern zwischen den einzelnen Szenen sich schnell umzuziehen. Außerdem sorgt der Dresser vor der Vorstellung für die Kostüme d. h. er führt nötige Ausbesserungen durch und bereiten alles für den Auftritt der Darsteller vor. Während der Vorstellung hilft er den Darstellern bei evtl. benötigten Kostümwechseln.

  25. Duett

    Bei einem Duett singen zwei Darsteller ein Musikstück. Meistens sind diese Musikstücke nur für ein Duett komponiert worden.

  26. Encore

    Encore steht für eine am Ende des Musicals, durch Applaus vom Publikum, geforderte Zugabe.

  27. Ensemble

    (auch Cast genannt)

    Als Ensemble wird die Besetzung einer Musicalproduktion bezeichnet, die bei der Audition bzw. dem Casting ausgewählt wurde. Techniker, Orchestermitglieder und weiteres Theaterpersonal werden nicht dazu gezählt.

  28. Ensuite Produktion

    Ensuite kommt aus dem Französischem und bedeutet "ununterbrochen, nachfolgend, in der Folge, nacheinander". Eine Ensuite Produktion ist ein Musical das über einen längeren Zeitraum an einem Spielort läuft. Zum Beispiel spielt "Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN" schon seit 2001 in Hamburg. Eine Ensuite Produktion erlaubt, dank der langen Spielzeit, eine aufwändigere Gestaltung des Bühnenbildes und der Kostüme. Normalerweise ist es so, dass die Produktionen für ein Jahr angesetzt werden und bei entsprechendem Publikumszuspruch verlängert werden.

  29. Finale

    Das Finale ist der Schlussteil des Musicals. Beim Finale wird die letzte Szene des Musicals gespielt und gesungen. Danach ist die Vorstellung beendet.

  30. Foyer

    Das Foyer ist der Eingangsbereich des Theaters. Er verfügt normalerweise über eine Garderobe. Außerdem dient das Foyer während der Pause dem Publikum als Aufenthaltsraum. Hier können dann Erfrischungen und kleine Snacks erworben werden.

  31. Generalprobe

    Die Generalprobe ist die letzte Probe vor der Erstaufführung. In der Generalproben soll ein Stück so ablaufen als handele es sich um eine richtige Vorstellung. D.h. das Musical wird an einem Stück - ohne Unterbrechung, in Kostüm und Maske - gespielt.

  32. Hochparkett

    Das Hochparkett ist der erste Balkon über dem Parkett und mit dem Rang gleichzusetzen.

  33. Loge

    Die Loge ist ein kleiner Raum, für eine begrenzte Anzahl von Personen, im Musicaltheater. Die Logen befinden sich meist rechts und links oberhalb vom Parkett. Auf einem Logenplatz hat man meist einen ganz eigenen Blick zu Bühne.

  34. Lyrics

    Lyrics sind die Gesangstexte (auch Liedertexte). Der Text ist die Grundlage zur Entstehung eines Liedes. Ist der Text in einem durchgängigen Versmaß gehalten und von guter Qualität, gibt er dem Lied seine rhythmische Struktur.

  35. Maskenbildner(in)

    Maskenbildner sind für das Make-up und die Masken der Darsteller verantwortlich. Sie arbeiten mit speziellem Bühnen-Make-up und Modelliermasse um z. B. Narben oder Wunden anzufertigen. Mit diversen Hilfsmitteln können die Darsteller mit falschen Bärten oder Glatzen versehen werden.

  36. Merchandise

    Merchandise bzw. Merchandising kommt aus dem Englischen und bedeutet Absatzförderung bzw. Verkaufsförderung. Es bezeichnet den Verkauf von verschiedenen Konsumgütern die das Logo eines bekannten Markenprodukts tragen (z.B. der Verkauf von T-Shirts mit dem Logo von Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN).

  37. Musical

    Ein Musical ist eine Theaterproduktion mit Gesang. Die Handlung des Musicals wird meist - neben Gesang - auch mit Tanz verknüpft.

  38. On Tour

    On Tour sind Musicals oder Shows die für einen kurzen bestimmten Zeitraum in mehreren unterschiedlichen Städten spielen, wie z. B. HOLIDAY ON ICE.

  39. Opener

    Opener wird das erste Stück bzw. die erste Szene im Musical genannt.

  40. Orchester

    Ein Orchester ist ein größer besetztes Instrumentalesemble, bei dem einzelne Stimmen bzw. Instrumente mehrfach besetzt sind. Das Orchester wird von einem Dirigenten geleitet.

  41. Orchestergraben

    In Theatern ist der Orchestergraben eine Vertiefung zwischen Bühne und Zuschauerraum. In dieser Vertiefung sind das Orchester und der Dirigent untergebracht. Orchestergräben gibt es erst seit dem 19. Jahrhundert. Vorher spielte das Orchester noch auf der Höhe des Publikums im Parkett.

  42. Parkett

    Das Parkett ist der ebenerdige Sitzplatzbereich direkt vor der Bühne. Er wird meist in die Bereiche Parkett links, Parkett rechts und Mittelparkett unterteilt. Der Name dieses Bereiches leitet sich direkt vom Parkett als Fussboden ab. In den neuen heutigen Theatern ist das Parkett meistens für ein besseres Sichtverhältnis nach hinten ansteigend durchgestuft.

  43. Premiere

    Als Premiere bezeichnet man die erste Vorstellung einer Musicalproduktion. Die Premiere wird meist besonders gefeiert und von einem anschließenden Empfang begleitet.

  44. Preview

    Die Preview ist die Aufführung vor der Premiere. Bei dieser Vorstellung wird die Reaktion des Publikums getestet. Es kann vorkommen das noch mal Szenen oder Songs geändert oder sogar gestrichen werden. Dank der Preview haben Kritiker und die Presse die Möglichkeit, sich die Produktion vor der Premiere an zu sehen und so ihre Artikel direkt nach der Premiere zu veröffentlichen.

  45. Rang

    Der Rang ist eine höher gelegene Bereichesebene eines Theaterhauses. In manchen Fällen wird dieser Bereich auch Balkon genannt. Die Tickets auf den Rängen sind meinst günstiger als im Parkett, da die Plätze weiter von der Bühne entfernt sind.

  46. Revival

    Revival sagt man zu einer Musicalproduktion die nach Jahren wieder aufgeführt wird. Meist wurde das Musical überarbeitet und inhaltlich verändert.

  47. Revue

    Eine Revue ist eine Gesamtdarbietung von Musik-, Tanz-, und Wortbeiträgen. Anders bei einem Musical fehlt hier eine durchgehende Handlung. Eine Revue handelt von einem aktuellen Thema oder von einem historischen Ereignis. Die Aufführungen bestehen dann aus einzelnen Solodarbietungen oder Tanzesembles.

  48. Stage

    Stage kommt aus dem Englischen und bedeutet Bühne, Theaterbühne.

  49. Stage Management

    Das Stage Management - auch technische Abteilung genannt - kontrolliert das Geschehen auf und hinter der Bühne.

  50. Stagedoor

    Die Stagedoor ist der Hinterausgang der Bühne. Nach der Show trifft man dort meist einige Darsteller. Hier kann man sich dann mit ihnen unterhalten und Autogramme bekommen.

  51. Standing Ovation

    Standing Ovations bedeutet, dass das Publikum während des Schlussapplauses von den Sitzen aufsteht. Es drückt damit seine Begeisterung den Darstellern gegenüber aus.

  52. Tournee

    Bei einer Tournee reist das Musical durch viele verschiedene Städte wie z.B. bei The Bar at Buena Vista oder HOLIDAY ON ICE.

  53. West End

    West End ist der größte Theaterbezirk in London. Hier findet man namenhafte Theater wie das "Her Majesty´s Theatre", oder das" Apollo Victoria Theatre". Der West End gilt nach dem Broadway als das zweit größte Musicalzentrum der Welt.

  54. Workshop

    Workshops sind Lehrveranstaltungen in den sich die Teilnehmer intensiv und in der Regel praktisch mit einem Thema auseinandersetzen. Der Workshop dient den Teilnehmern in erster Linie dazu, sich einen ersten Eindruck von den Anforderungen einer Musicalausbildung zu verschaffen. In den Workshops können auch Defizite im Gesang und Tanz ausgeglichen werden. Solche Events werden meist von Musicalhochschulen angeboten.